Styrofoam – Couches in Alleys

Durch Zufall bin ich heute auf meine Wunschliste bei Amazon.co.uk gestolpert – ein Eintrag vom März 2011 war ein Album der Band „Styrofoam“. Null Erinnerung. Neugierig hörte ich in das Album auf Youtube rein – etwas ernüchternd. Ein interessanter, aber tonal dissonanter Genre-mix aus Indie-pop, Hip Hop und Ambiental aus dem Jahre 2004. Naja, nicht alles ist ein Evergreen – bis ich zum Track „Couches in Alleys“ kam, und die Nostalgie mich traf wie ein Truck!

Dieser eine Track sticht dadurch hervor, dass Ben Gibbard (Death Cab for Cutie) hier die Vocals singt, und das ganze sofort klingt wie ein verlorener Postal Service Track. Und was für Vocals das sind! Zeilen wie:

"The problems I'd left where couches in alleys, that no one would ever claim."

Poesie nach meinem Geschmack! Ich glaube ein Grund, warum das Lied zu gut klingt, ist die ungewöhnlich lange Zeilenlänge – Zeilen wie aus einem Brief überspannen doppelt so viele Takte (?) wie bei herkömmlichen Liedern (??). Wie man merkt bin ich kein Fachmann in diesen Dingen, ich wollte diese vermutlich falsche Analyse dennoch festhalten.



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